Die Holzhäuser. Von UNESCO gewürdigt
- „Nehmt Farbe und streicht die Holzhäuser an!“
- Gespräch mit Architekten
- Besuch einer Schule im Holzhaus
- Mittagessen in einem Holzhaus
- Samstagsmarkt in der Kalnciema Strasse
- Sommerkonzert im Berga Basar
Die Würde der Holzhäuser und der Strebergeist der Hochhäuser. Dazwischen noch die Eleganz der Jugendstilhäuser. Solche Motive wie dies hier – ein Holzhaus mit Glastürmen im Hintergrund – das sind die neuen Postkartenmotive von Riga. Sucht man so was, lohnt es sich auf die andere Seite der Daugava zu fahren. Agenskalns so heisst dieses Stadtteil auf Lettisch. Oder Hagensberg auf Deutsch. Das gerade restaurierte Holzhaus, das würdevoll vor den Glastürmen hockt, ist der alte Gutshof von Herrn Hagen, der den Namen einem ganzen Stadtteil gegeben hat. Der Baukran links ist übrigens schon abgebaut. Zwei Hochhäuser genannt „Philosophenresidenz“, in der Form eines gestapelten Bücherberges bieten jetzt einen optischen Rückenwind einem blauen Holzhaus. Mit der Philosophenresidenz wollten die heutigen Bauherrn die Zeit der deutschen Aufklärer Herder und Haman in Riga würdigen.
Nicht weit von den Herder-Haman Residenzen liegt die Halbinsel Kipsala mit der Balasta dambis Strasse. Eine alte kopfsteingepflasterte Strasse mit restaurierten Holzhäusern direkt am Fluss. Hier ein Vorgeschmack auf die Kollektion der Holzhäuser in Kipsala, die die weltberühmte lettische Architektin Zaiga Gaile im direkten Sinne des Wortes gerettet hat. Auf Kipsala hat sie auch ein neues Holzhaus gebaut. Das Lipke Museum, wo das Leben der Familie Lipke und das Leben der von der Familie Lipke geretteten Juden während des zweiten Weltkrieges gewürdigt wird.
Die 3000 Holzhäuser und die Visitenkarte Rigas

Die Jugendstilhäuser schmücken natürlich gern die Visitenkarte von Riga. Dreht man die Visitenkarte um, dann erblickt man die vielen Holzhäuser, die auch den unvergleichbaren Charme des Rigaer Stadtbildes ausmachen.
Hier der Samstagsmarkt im Innenhof der Holzhäuser in der Kalnciema Strasse. Die gute Fee, die hier ihren selbstgemachten Senf und selbstgebackenes Brot verkauft, macht alles selbst. Die ganze Nacht hat sie wieder gearbeitet, um am Samstagmorgen ihre Stammkunden wieder zu treffen. Oder andersrum – damit ihre Stammkunden sie treffen können! Nicht zu spät kommen, sonst ist ihr Brot vergriffen! Ihr Senf mit Honig, Hanfprotein und gezuckerten Apfelsinen ist in der Regel auch schnell weg.
Wenn man vom Flughafen stadteinwärts fährt, sieht man die Holzhäuser auf der Kalnciema Strasse auf der linken Seite! Bei Kalnciema iela 35.